Rückführungen in die Kindheit, zu unserer Geburt und in den Mutterleib ermöglichen es uns, in dieser Zeit erlittene Traumata, die uns im Erwachsenenleben meist unbewusst blockieren, zu erkennen, zu verstehen und zu lösen. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können durch einmalige traumatische Erlebnisse oder durch andauernde schlimme Lebensumstände entstehen. Dazu gehören auch vorgeburtliche Erlebnisse, wie Ungewolltsein, ein Zwilling, der nicht überlebt hat oder die schwierige Lebenssituation der Eltern. In einer Rückführung findet die Klientin oder der Klient durch den Bezug auf Körper- und Gefühlsreaktionen lebensgeschichtliche Inhalte. Solche körperlichen, emotionalen und mentalen Prozesse geschehen von selbst, wenn die Klientin oder der Klient offen für die Rückführung ist und das notwendige Vertrauen zum Therapeuten besteht. Die aus sich selbst heraus entwickelten Bilder, Gestalten und Symbole werden therapeutisch bearbeitet. Rückführungsprozesse ermöglichen, dass verdrängte Erlebnisse bewusst werden, störende Symptome zugeordnet, verändert und aufgelöst werden können. Klientinnen und Klienten wirken maßgeblich aktiv und selbstbestimmt mit.
Das so genannte Zellgedächtnis speichert sämtliche Erinnerungen an alle Inkarnationen auf Erden und Aufenthalte im Jenseits.
Wenn wir dann in einen neuen Körper hineingeboren werden, können sich die gespeicherten Erinnerungen Verletzungen, Blockaden und Überzeugungen aus vergangenen Leben aktualisieren. Das kann sich unter anderem in Problemen mit Beziehungen oder Beziehungslosigkeit, Sexualität, Finanzen, Gesundheit oder Unfällen äußern.
Durch Rückführungs- oder Reinkarnationstherapie können sich diese Probleme vermindern oder auflösen. Auch können wir durch Rückführungen unsere Herkunft und Traditionen erkennen, Verhaltensmuster, Affinitäten und Ängste verstehen - also uns selbst - besser kennen lernen.