Psychologische Schmerztherapie hilft dem Klienten, eigene Möglichkeiten zu finden, mit den Schmerzen besser fertig zu werden, diese Fähigkeiten zu stärken oder neu aufzubauen.
Das Ziel ist eine Verbesserung der Lebensqualität mit einer Verringerung der Beeinträchtigung durch den Schmerz. Die Eigeninitiative und das selbstverantwortliche Handeln wird gestärkt.
Schmerz zeigt normalerweise eine unmittelbare Gefahr für unsere Gesundheit an. Überall in unserem Körper befinden sich besondere Nervenzellen, die sogenannten Schmerzrezeptoren. Schmerzrezeptoren reagieren auf ungewöhnliche schädigende Reize indem sie Schmerzsignale an das Gehirn senden. Wie der Schmerz wahrgenommen wird, hängt nicht nur von der Stärke des Schmerzsignals ab, sondern im Wesentlichen von der individuellen Verarbeitung im Gehirn. Diese ist je nach Person und Situation unterschiedlich. Schmerz ist also ein subjektives Erleben. Chronischer Schmerz entsteht, wenn Schmerzreize über einen langen Zeitraum andauern. Es kommt zu Veränderungen in der Schmerzleitung und der Schmerzverarbeitung. Die Schmerzrezeptoren werden empfindlicher und reagieren schon auf geringste äußere Reize mit starken Schmerzsignalen. Im Gehirn können sogar ohne äußere Ursache Schmerzsignale entstehen.
Chronischer Schmerz ist kein Warnsignal für drohenden körperlichen Schaden wie akuter Schmerz. Er kann auch unabhängig von Schädigungen, Verletzungen oder Krankheiten auftreten. Chronischen Schmerz kann man als Krankheit bezeichnen.
Meine Schmerztherapie umfasst eine Sequenz von 10 Sitzungen im wöchentlichen Rhythmus. Während dieser Zeit lernen Sie gezielt, mit dem Schmerz umzugehen, Ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren und zu einer positiveren Lebensqualität zurückzufinden. Sie können eine deutliche Reduzierung der Schmerzstärke erreichen. Depressivität und Funktionsunfähigkeit nehmen ab, wie auch die Beeinträchtigung bei sozialen und beruflichen Aktivitäten.
Sie erhalten in der ersten Sitzung, die ca. 90 Minuten dauert, eine CD, die Sie zuhause anwenden können.